fbpx

Anwenderberichte

Einsatz des 3D-Scannens für Konstruktion und Qualitätssicherung

Einsatz des 3D-Scannens für Konstruktion und Qualitätssicherung

Einsatz des 3D-Scannens für Konstruktion und Qualitätssicherung

Ryan E. Day | Contributing Editor/Content-Marketing Coordinator | Quality Digest
Erstveröffentlichung: Quality Digest am 20.03.2016
US1-1

AWE Tuning Integriert den FARO® Edge ScanArm HD, um Ideen Wirklichkeit werden zu lassen.

Brian Vinson hat vielleicht einen der besten Jobs im ganzen Land. Vinson arbeitet als technischer Direktor bei AWE Tuning, einem Autozubehör-Unternehmen, das preisgekrönte handwerkliche Hochleistungsauspuffanlagen, erprobte Karbonfaser Einlässe und Hochleistungsladeluftkühler anbietet.
„Ja, gelegentlich bekommen wir es mit sehr interessanten Fahrzeugen zu tun“, sagt Vinson. „Wir haben ein Topteam, und alle konzentrieren sich auf ein Ziel: die besten Hochleistungsprodukte herzustellen.“
Wenn technische Exzellenz ein zentrales Element im Programm eines Unternehmens ist, geht dies jedoch auch mit beachtlichen Herausforderungen einher, wie zum Beispiel, in einem dynamischen Markt kontinuierlich nach höheren Standards zu streben.
„Unser Unternehmen realisiert nicht nur ein paar Anwendungen pro Jahr“, erklärt Vinson. „Wir haben mehr als 500 lagergeführte Artikel, und ihre Zahl wächst weiter, doch da Produkte aufgrund alternder Fahrzeugmodelle und damit abnehmender Beliebtheit der Modelle vom Markt nicht mehr unterstützt werden, fallen immer wieder Artikel weg und machen Platz für neue. Wir suchen stets nach neuen Fahrzeugen, die wir unterstützen möchten, und neuen Schauplätzen, an denen wir noch nicht tätig sind.“
Zur Unterstützung einer solchen qualitäts- und wachstumsorientierten Einstellung sind die richtigen Werkzeuge erforderlich. 

AWE Tuning wählt 3D-Scanning, um das topmoderne Werk zu optimieren

„2015 sind wir in dieses hübsche, rund 3000 Quadratmeter große Werk auf einem Hektar Land in Horsham, Pennsylvania eingezogen“,erzählt Vinson stolz. „Alles ist neu – die Ausrüstung, die Mitarbeitenden und die Verfahren. Unsere Volumenfähigkeit ist bedeutend gestiegen und unsere Produkteinführungsstrategie hat sich erweitert – und hier kommt der FARO Edge ScanArm ins Spiel. Er ist eines dieser großartigen Werkzeuge, mit denen Ideen schneller in die Wirklichkeit umgesetzt werden können, was zu meinen Aufgaben als technischer Direktor gehört. Für solche Dinge muss man definitiv die richtigen Werkzeuge haben.“ 

Durchgängige Verwendung des ScanArm

„Wenn wir beschließen, eine Anlage für ein bestimmtes Fahrzeug zu entwickeln, nehmen wir eine erste Beurteilung in Bezug auf Leistung und Auspuffklang usw. vor. Als Nächstes kommt der Wagen auf die Hebebühne, und wir beginnen, die gesamte (originale) Auspuffanlage und ihren Verlauf zu scannen“, erläutert Vinson. „Wir erstellen
auf jeden Fall zuerst ein digitales Modell, bevor wir mit der Arbeit beginnen. Bei jedem
Auspuff, den wir herstellen, ist es stets der gleiche Prozess. Im Anschluss machen wir uns mit den Daten, die wir mit dem ScanArm erfasst haben, an die Entwicklung und erstellen Prototypen, die am Fahrzeug getestet werden.“
Nachdem der ScanArm in der F&E-Phase gute Dienste geleistet hat, ist er auch in der
Produktionsphase weiter nützlich und in der gesamten Wertschöpfungskette äußerst wertvoll. Der FARO Edge ScanArm HD (High Definition) ist das perfekte System für taktile und berührungslose Messungen. Im Unterschied zu anderen Scansystemen kann der ScanArm dank des Laser Line Probe-Aufsatzes schnell zwischen taktilen Messungen und Laserscannen wechseln, ohne dass eine Komponente entfernt werden muss. Anwender können Prismenstrukturen mit der Messsonde präzise vermessen und anschließend Bereiche, die größere Datenmengen erfordern, mit dem Laser scannen – und das alles mit einem einzigen Gerät.Geräte für berührungslose Messungen werden immer beliebter. Tragbare Messarme sind eine schnelle und effektive Möglichkeit, um Inspektionen und Reverse Engineering komplexer Bauteile und Oberflächen durchzuführen. Sie verwandeln alltägliche Dinge in digitale Computermodelle. Weiche, verformbare und komplexe Formen lassen sich ganz einfach inspizieren – ohne jemals in Kontakt mit dem Teil zu kommen. Der FARO Edge ScanArm ist ist das ideale Werkzeug für Inspektion, den Vergleich von Punktewolken und CAD-Daten, Rapid Prototyping, Reverse Engineering und 3D-Modellierung und ist zu einem unverzichtbaren Element in den Prozessen von AWE Tuning geworden.
„Wenn wir der Meinung sind, dass wir unser Ziel erreicht haben, müssen wir Befestigungselemente für die Produktion erstellen“, sagt Vinson. „Wir verwenden den Prototyp, den wir im Vergleich zu den CAD-Daten messen, und erstellen auf dieser Basis die Befestigungselemente. Im Anschluss überprüfen wir mit dem ScanArm, ob die Befestigungselemente korrekt konstruiert wurden. Dann benutzen wir den Scanner wieder für die Qualitätskontrolle für unsere eigene Produktion und auch für Teile, die wir in Auftrag gegeben haben. Es ist eine Sache von Minuten, bei der Warenanlieferung die Teile mit dem Modell zu vergleichen und sicherzustellen, dass wir bekommen haben,
was wir bestellt hatten. Der (ScanArm) ist unser Werkzeug für alle Fälle – von der Entwicklung bis hin zur Prüfung und für alle Schritte dazwischen.
Er hilft uns sicherzustellen, dass die Wirklichkeit dem Entwurf entspricht.“
Die Zeiteinsparungen durch den ScanArm, seine Qualität und Bedienungsfreundlichkeit finden im Team von AWE Tuning großen Anklang.
„Wir haben gerade einen neuen Wagen hereinbekommen, und bis heute Nachmittag stehen uns bereits alle erforderlichen Informationen zur Verfügung, um mit einem ersten Entwurf zu beginnen“, sagt Vinson. „Morgen früh beginnen wir dann gleich mit der Entwicklung des geplanten Teils.“

Integration von Ausrüstung und Mitarbeitenden für maximalen ROI

„Wir haben einen Roboter, den wir liebevoll ‚ABBi‘ nennen, der Rohre und Platten für uns zuschneidet, die mit der Hand sehr schwierig zu bearbeiten sind. Deshalb haben wir Programme für die Arbeit mit dem Roboter erstellt“, sagt Vinson. „Die mit demFARO ScanArm erfassten Daten helfen uns, diese Programme zu schreiben und die Zuschnitte zu prüfen. Wir haben eine CNC-Biegemaschine namens ‚Crippa‘, die sehr wichtig für das ist, was wir jetzt machen. Wir verwenden den ScanArm speziell dafür, die entsprechenden Arbeitspfade per CAD zu erstellen, indem wir anhand von Betriebseinrichtungen in dem Bereich modellieren, in dem wir arbeiten werden. Wo man hier auch hinschaut, gibt es Einsatzmöglichkeiten für den ScanArm. Arbeitet man ausschließlich im digitalen Bereich, können die Dinge schnell vonstatten gehen. Es ist ein integraler Teil unserer Vorgehensweise.“
Offenbar arbeitet der ScanArm ebenso gut mit Mitarbeitenden wie mit anderer Ausrüstung zusammen.
„Die Zeitersparnis ist immens; es gibt keine Möglichkeit, diese Arbeit mit der Hand zu machen und ohne den Scanner so genau und auch nur annähernd so effizient und schnell zu sein“, sagt Vinson. „Ohne den FARO ScanArm würden die Messungen Tage dauern.“
„Seine Fähigkeit, schnell akkurate Daten zu liefern, die so gut sind, dass wir gleich mit der Arbeit beginnen können, ist unvergleichlich. Mit dem Laserscanner erfassen Sie alle Unebenheiten und Wellen in einem Durchgang. Ich schaue da gern zu; ich finde es einfach cool. Sie können zusehen, wie die Punktewolke während des Scannens entsteht. Es ist wie Sprühlackieren. Der ScanArm bietet eine tolle optische Leistung, sogar bei glänzenden Stellen und Bereichen, die mit anderen Technologien schwer zu erfassen sind.“ Diese Fähigkeit, dunkle und glänzende Oberflächen zu erfassen, ist auf die optisch überlegene Blaulasertechnologie des ScanArm zurückzuführen. Viele andere Systeme arbeiten noch mit überholter Rotlasertechnologie.
Wie schnell erfasst der Scanner Daten? „Als der Laserscanner schließlich da war, fragte ich meine Leute, wie schnell er denn zu nutzen sei“, sagt Vinson lachend. „Sie fragten sich, ob ich ihnen wohl glauben würde, wenn sie den Bereich von 500 Prozent ins Spiel brächten!“
„Man stellt sich die Auspuffherstellung vielleicht als schmutzige Arbeit in irgendwelchen schummrigen Garagen vor und kommt dann hierher, wo alles sehr hell und in verschiedene zellenartige Bereiche aufgeteilt ist“, sagt Vinson. „Alle diese Bereiche sind mit iPads ausgestattet, so können unsere Mitarbeiter Bauauftragsangaben abrufen, zoomen und durchblättern, was schon einmalig ist.“
„Es hat sich sehr viel geändert – heute kommen junge Leute von der Uni, die sich bereits während ihres Studiums intensiv mit dieser Art von Technologie und Integration befasst haben. Sie wünschen sich bestimmt nicht, in einem Betrieb einen Rechenschieber und eine Messschraube in die Hand gedrückt zu bekommen. Wir haben im Konstruktionsteam einen Mitarbeiter, der noch nie mit dem ScanArm gearbeitet hatte. Auch er konnte in null Komma nichts ziemlich gut damit umgehen. Er erfasst seine Daten selbst, bearbeitet sie und konstruiert mit ihnen und er kann auch Qualitätskontrollen mit dem ScanArm durchführen. Dass sie Hightech-Tools zur Verfügung haben, zeigt unseren Mitarbeitern, dass sich unser Unternehmen weiterentwickelt und in der Zukunft lebt, nicht in der Vergangenheit.“

Mit beiden Beinen in der Gegenwart und einem Auge in der Zukunft

In dem Bemühen, Hochleistungsprodukte in Topqualität an neue Kunden zu bringen, hat AWE Tuning schließlich die Autoenthusiasten Amerikas mit Angeboten für den Ford Mustang überzeugt.
„Wir sind endlich in neue Bereiche vorgestoßen und völlig begeistert darüber“, so Vinson. „Wir haben einen komplett anderen Ansatz als alles, was der Mustang-Markt bislang gesehen hat. Dies wird Vieles auf positive Weise verändern. Der Mustang hat in Bezug auf Karosseriestil, Aufhängung und hochwertigere Innenausstattung erhebliche Fortschritte gemacht, daher passt er gut zu den Produkttypen, die wir für den europäischen Markt herstellen. Es ist eine Entwicklung, die sich sozusagen von selbst ergibt, während wir nach Märkten Ausschau halten, in denen wir bislang noch nicht tätig sind.
„Einfach gesagt, bei unserem Unternehmen geht es um eine Vision: Leistungspotenziale freisetzen“, sagt Vinson. „Es steckt da drin – und muss nur freigesetzt werden. Bei jedem Testlauf, jedem 3D-Scan und jeder CAD-Darstellung fragen wir uns: ‚Geht das auch besser?, Können wir noch mehr Leistungspotenziale freisetzen?‘ Ich sage Ihnen eins: Wenn Sie wachsen möchten, blicken Sie besser durch die Windschutzscheibe in die Zukunft statt in den Rückspiegel.“

„Die Zeitersparnis ist immens; es gibt keine Möglichkeit, diese Arbeit mit der Hand zu machen und ohne den Scanner so genau und auch nur annähernd so effizient und schnell zu sein. Ohne den FARO ScanArm würden die Messungen Tage dauern. Seine Fähigkeit, schnell akkurate Daten zu liefern, […] ist unvergleichlich.“
BRIAN VINSON, DIRECTOR OF
ENGINEERING BEI AWE TUNING

– VIER GUTE GRÜNDE –
1 Produktivität: Durch die hohe Erfassungsrate, die Tragbarkeit, die leichte Handhabung und die Benutzerfreundlichkeit des Messsystems wird Ihre Produktivität deutlich erhöht.
2 Präzision: Eingebaute intelligente Sensoren warnen vor zu großer externer Belastung, gleichen Temperaturschwankungen aus und erkennen mögliche Aufstellungsprobleme. Damit wird eine hohe Messgenauigkeit aufrechterhalten.
3 Universelle Aufstellung: Unabhängig vom Untergrund ist der Messarm einfach aufzustellen und zu bedienen.
4 Mobilität: Die Notwendigkeit, große und schwere Bauteile zum Messgerät zu transportieren, entfällt. Mit dem Messarm kann die Qualitätskontrolle an Ort und Stelle durchgeführt werden.

Arbeiten bei FARO

Entdecke die FARO Welt! Wir sind ständig auf der Suche nach neuen Talenten.

Zu den Stellenangeboten

Unsere Seite wurde aktualisiert.

Bisherige Kontoinhaber müssen sich neu registrieren.

Diese Website verwendet Cookies (einschließlich Cookies von Drittanbietern). Einige dieser Cookies sind notwendig, damit unsere Website korrekt funktioniert, andere sind unwesentlich, helfen uns aber dabei, die Website zu verbessern, einschließlich der Sprach- und Standorteinstellungen und der Websiteanalyse. Lesen Sie mehr darüber, wie wir Cookies verwenden und wie Sie diese auf unserer Website konfigurieren oder deaktivieren. Mit dem weiteren Besuch dieser Seite erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. x