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Anwenderberichte

Numetor prüft die Maßhaltigkeit komplexer Werkstücke mit dem FARO Edge ScanArm

Numetor prüft die Maßhaltigkeit komplexer Werkstücke mit dem FARO Edge ScanArm

Numetor prüft die Maßhaltigkeit komplexer Werkstücke mit dem FARO Edge ScanArm

Maschinenbau Da bei Numetor geeignete messtechnische Geräte fehlten, konnten komplexe Bauteile nur in begrenztem Umfang inspiziert werden. Mit dem Erwerb des FARO Edge ScanArm erschloss sich das Unternehmen neue geschäftliche Entwicklungschancen.

Der Spezial-Werkzeugmaschinenbauer Numetor produziert Teile in allen Größen bis zu 1200 x 600 x 500 mm, entweder als Einzelstücke oder in niedrigen Stückzahlen. Zur Prüfung der Maßhaltigkeit der Werkstücke wurden lange Zeit traditionelle
Messinstrumente wie Messschieber, Bügelmessschrauben und Messuhren verwendet. Diese Methoden sind zur Bauteilinspektion gut geeignet, solange es sich um relativ einfache Teile handelt. 

Änderungen in der Nachfrage veranlassten Numetor schließlich, sich mit der Fertigung komplexerer Bauteile zu beschäftigen, insbesondere für die Automobil-, die Luft- und Raumfahrt- sowie die Kosmetikindustrie. Nun hatte das Unternehmen zwar die Maschinen, um diese Teile zu fertigen, jedoch nicht die Mittel, um sie zu inspizieren.
Anfangs kam man mit den in die Werkzeugmaschinen integrierten Messvorrichtungen aus, doch es war absehbar, dass Numetor spezielle Prüfgeräte kaufen musste. „Wir hatten uns über die aktuellen Entwicklungen auf dem Markt für Messwerkzeuge informiert und wussten, dass ein Messarm für uns die ideale Lösung darstellte. Als es um die Marke ging, war FARO als absoluter Spezialist auf diesem Gebiet für uns die naheliegende Wahl“, erzählt Loïc François, Verfahrensingenieur bei Numetor.

Da die Nachfrage nach komplexen Bauteilen bei Numetor erst noch im Entstehen war, ließ sich nicht abschätzen, in welchem Umfang der Messarm eingesetzt werden würde, also wie hoch die Investitionsrendite sein würde. Daher wurde zunächst auf einer Auktions-Website ein gebrauchter FaroArm gekauft, um die Investition niedrig zu halten und das Risiko zu begrenzen. Numetor erhielt den Messarm damals ohne Software und erwarb von FARO die Messssoftware CAM2 Measure10.

Um auch Scans durchführen zu können, beschloss Numetor bald darauf, den alten Messarm durch ein FARO Edge-Modell mit Laser Line Probe sowie die Reverse Engineering- Software Geomagic Studio zu ersetzen. Außerdem wurden bei FARO Schulungen gebucht.

Durch den Messarm mit der abnehmbaren Laser Line Probe war Numetor dann wie erwartet in der Lage, komplexe Werkstücke zu inspizieren und Prüfungen durchzuführen, die zuvor nicht möglich gewesen waren. Loïc François nennt einige Beispiele: „Heute können wir beispielsweise genau die Geometrie feiner Rillen, die Ebenheit einer Oberfläche oder die Parallelität von zwei Oberflächen prüfen. Mit dem FaroArm ist es auch sehr einfach, einen Krümmungsradius zu berechnen, indem man lediglich drei Punkte misst.“ Bei einfachen Prüfungen bedient sich Numetor nach wie vor herkömmlicher Messwerkzeuge, da hier der Zeitaufwand für die Einrichtung entfällt. Wenn jedoch eine größere Anzahl von Punkten zu messen ist, hat sich der Messarm als das effizientere Werkzeug erwiesen. Mit dem FARO ScanArm können Messungen taktil oder (dank der Laser Line Probe) auch berührungslos vorgenommen werden. Bei relativ einfachen Messaufgaben wie etwa der Bestimmung eines Krümmungsradius erhält man mit der taktilen Messung sofort ein
Ergebnis. Wird jedoch der Scanner eingesetzt, muss auch die Software verwendet werden, was etwas mehr Zeit in Anspruch nimmt.

Da Numetor jetzt alle Arten von Prüfungen anbieten kann, übernimmt das Unternehmen ohne Weiteres auch Aufträge für komplexe Bauteile. Der neu erworbene Messarm hat Numetor zudem neue Märkte eröffnet. Die Portabilität des FaroArm wird sehr geschätzt, da hierdurch Prüfungen ganz ohne Demontage direkt an der Maschine vorgenommen werden können. Daneben wird der Messarm auch vor Ort bei Kunden für Messaufgaben im Rahmen des Reverse Engineering eingesetzt. Numetor hat sogar begonnen, die Grundlagen für eine mögliche künftige Diversifizierung zu schaffen: „Wir haben uns Aufträge über messtechnische Dienstleistungen für Dritte sichern können, die bei uns keine Bauteile fertigen lassen. Das sind zwar im Moment zwar noch vereinzelte Aufträge, aber man weiß ja nie“, resümiert Loïc François.

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