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Anwenderberichte

Eine Messbasis für kriminaltechnische Beweismittel

Eine Messbasis für kriminaltechnische Beweismittel

Eine Messbasis für kriminaltechnische Beweismittel

Forensik/ 3D-Dokumentation Im Rahmen von kontrollierten Versuchen werden mittels Laserscanning Unfallsituationen erfasst, die für die Berechnung der Aufprallgeschwindigkeit eines Fahrzeugs bei einer Kollision mit einem Kind dienen.

In Krimiserien dienen neue und effektvolle Analysetechnologien zur Unterhaltung der Zuschauer. Die echten Spurensicherungsexperten sind jedoch ebenfalls dabei, in neue Dimensionen vorzustoßen, was Kriminaltechnik und Fall-Dokumentation anbelangt. Dies ist auch die Aufgabe von Michal Frydrýn und seinen Kollegen vom Fachbereich für Kriminaltechnik im Verkehrswesen (DFET, Department of Forensic Experts in Transportation) an der Czech Technical University (CTU) in Prag. Im Rahmen seiner Arbeit für die Polizei und für Gerichte im Land setzt das Team seine Fachkenntnisse dazu ein, Verkehrsunfälle zu analysieren.

Sie besuchen Unfallorte, dokumentieren diese und fertigen forensische Berichte an. „Unsere Forschungsarbeit bei der Erstellung einer Messbasis gründet sich auch aufdiese Berichte“, erklärt Frydrýn. „Vor Kurzem haben wir die passive Sicherheit von Autos hinsichtlich des Schutzes von Kindern als Fußgänger untersucht. Das Langzeitprojekt lief über drei Jahre: Wir bauten auf dem Unigelände ein spezielles kriminaltechnisches Labor, das mit den entsprechenden Hilfsmitteln einschließlich herkömmlicher Messwerkzeuge und geeigneter Versuchspuppen (Crashtest-Dummys) ausgestattet war, und führten dann ein Versuchsprogramm und die dazugehörige Auswertung durch.“

Frydrýn erzählt, dass der DFET während des letzten Projektjahres mit einem FARO Laser Scanner Focus3D gearbeitet hatte: „Unsere Ausgangsdaten und die 3D-Dokumentation haben von der Neuanschaffung des FARO-Laserscanners deutlich profitiert. In einer sorgfältig kontrollierten Laborumgebung beschleunigten wir einen Skoda auf 10, 20 und 30 km/h und ließen ihn jeweils auf einen P6- Kinder-Crashtest-Dummy aufprallen. Die Puppe war speziell darauf ausgelegt, genau wie ein Kind mit dem Auto zu kollidieren und die entsprechenden Auswirkungen auf einen Kinderkörper aufzuzeichnen. Dann erfassten wir die gesamte Szene mit dem Focus3D und konnten so die Deformation des Autos äußerst detailreich dokumentieren, insbesondere an der Motorhaube. Mit dem Focus3D konnten wir mehr Daten zur Position von Objekten am Unfallort und mehr Details zu Deformationen des Fahrzeugs erfassen, als das mit unserer alten Laserscanausrüstung möglich gewesen wäre. Durch die höhere Detaildichte hat unsere Dokumentation an Tiefe gewonnen.“

Mithilfe dieser Ausgangsdaten kann der DFET nun die Motorhauben ähnlicher Fahrzeuge nach echten Unfällen untersuchen und die Geschwindigkeit des Fahrzeugs zum Zeitpunkt der Kollision mit einem Kind ermitteln. Frydrýn verweist auf einen weiteren Aspekt: „Den Unfallort selbst können wir mit dem Focus3D schnell und mit hoher 3D-Detaildichte dokumentieren. Das erleichtert die Analyse und ermöglicht es uns, dem Gericht rasch zuverlässige Beweismittel zu liefern.“

Tschechische Technsiche Universität

Der Fachbereich für Kriminaltechnik im Verkehrswesen (Department of Forensic Experts in Transportation, DFET) wurde 2006 unter dem Dach der Fakultät für Verkehrswissenschaften der Tschechischen Technischen Universität in Prag gegründet, um die Justiz der Tschechischen Republik als unabhängige kriminaltechnische Abteilung zu unterstützen und Berichte in den Bereichen Verkehrstechnik, Kommunikation und Logistik zu liefern. Ferner führt der Fachbereich bei der Ermittlung der Ursache von Verkehrsunfällen unabhängige Analysen auf wissenschaftlicher Grundlage durch.

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